Was kann ich tun?

Ein paar simple Regeln sollte jede Frau kennen und einhalten.

  1. Trinken Sie viel, das spült die Blase und erschwert es den Bakterien anzuwachsen. Mit einem Blasentee oder mit einem Pflanzenwirkstoff aus der Apotheke lässt sich der Durchspülungseffekt verstärken.strovac_frau01
  2. Vermeiden Sie Hygienefehler, bei denen Darmkeime in Richtung Scheide und Harnröhre geschoben werden. Gehen sie nach dem Sex so bald als möglich Wasser lassen. Achten Sie auf eine gesunde Scheidenflora, sie ist ein wichtiger Faktor im Kampf gegen Harnwegsinfektionen.
  3. Hüten Sie sich vor Unterkühlung. Unterschätzen Sie auch nie die negativen Auswirkungen von Stress und Überlastung auf Ihr Immunsystem, unterstützen Sie es durch eine gesunde Lebensweise.strovac_frau02
  4. Zudem können Sie sich bei rezidivierenden Harnwegsinfektionen impfen lassen. Die Impfung führt dazu, dass gezielt Abwehrstoffe gegen die typischen Infektionserreger in der Blase gebildet werden. Aufsteigende Bakterien werden so schneller erkannt und meist beseitigt, bevor es zu einer Infektion kommen kann. Der Impfschutz besteht aber nicht lebenslang, sondern muss von Zeit zu Zeit aufgefrischt werden.strovac_impfschema
  5. In ganz hartnäckigen Fällen wird der Arzt ein Antibiotikum verordnen, das dauerhaft über viele Monate oder nach jedem Sex genommen werden muss. Leider kommt es kurz nach dem Absetzen des Antibiotikums oftmals erneut zu Harnwegsinfektionen, da die Ursache für die Infektionsanfälligkeit damit nicht beseitigt werden kann.strovac_tabletten
  6. Bei rezidivierenden Harnwegsinfektionen muss immer eine gründliche urologische Untersuchung erfolgen. Kommt es durch Hindernisse oder Funktionsstörungen zum Stau in den Harnwegen, sind Infektionen vorprogrammiert. Dann muss in erster Linie das Abflusshindernis beseitigt werden.